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05.10.2026

68 Nachwuchskräfte verstärken die Mühlen- und Getreidewirtschaft – Sie haben einen Beruf mit besten Zukunftsaussichten gewählt

Auf den Freisprechungsfeiern in Wittingen und Stuttgart wurden im Sommer insgesamt 68 junge Fachkräfte in den Beruf verabschiedet: 64 Verfahrenstechnologinnen und Verfahrenstechnologen in der Fachrichtung Müllerei und vier in der Fachrichtung Agrarlager. Der Frauenanteil entwickelt sich weiter positiv. Mit zehn Müllerinnen und einer Spezialistin für das Agrarlager sind in diesem Jahr elf der insgesamt 68 jungen Fachleute weiblich – das entspricht gut 16 Prozent. Als Jahrgangsbeste ausgezeichnet wurden Mattis Thoms in Wittingen und Samuel Zimmer in Stuttgart. Mit ihrem Abschluss starten die jungen Müllerinnen und Müller sowie die Fachkräfte im Agrarlager nun in einen Beruf mit besten Zukunftsaussichten. Ihr Know-how und ihr Gespür für den Rohstoff wird weiter gefragt sein und ist auch von keiner KI ersetzbar.

Für die 68 Nachwuchskräfte beginnt ein neuer Abschnitt ihres Berufslebens: Insgesamt bestanden 26 Prüflinge in Wittingen und 42 in Stuttgart ihre Abschlussprüfungen. „Die 68 erfolgreichen Abschlüsse sind eine starke Nachricht für die Müllerei, sie werden dringend gebraucht. Müllerinnen und Müller übernehmen Verantwortung in den Betrieben. Sie stellen die Versorgung mit Getreide, Mehl und Brot, mit Haferflocken, Futtermitteln oder Gewürzen sicher – Tag für Tag.“, sagt Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft. „Allen Absolventinnen und Absolventen gratuliere ich sehr herzlich: Sie haben einen Beruf mit Zukunft gewählt. Qualifizierte Müllerinnen und Müllern haben tolle berufliche Perspektiven, ihnen steht die Welt offen.“

26 Auszubildende kommen aus Wittingen

An der Müllerschule Wittingen nahmen 26 Auszubildende des dritten Lehrjahres an den Prüfungen teil – und alle bestanden. 24 von ihnen absolvierten ihre Ausbildung in der Müllerei – darunter fünf Frauen – und zwei Auszubildende in der Fachrichtung Agrarlager. 

Für besonders gute schulische Leistungen zeichnete die Müllerei-Pensionskasse die drei Jahrgangsbesten aus. Den ersten Platz belegte Mattis Thoms vom Landhandel Chr. Weidemann in Pönitz, Ostholstein. Auf Platz zwei folgte Yannik Riepe vom Mischfutterwerk Bernhard Kreiling, Bersenbrück in Niedersachsen. Kim Wagner vom Austing Mischfutterwerk in Damme, Niedersachsen erreichte den dritten Platz. Mattis Thoms wurde zudem das Goldene Weizenkorn für seine herausragenden Prüfungsleistungen verliehen.

Stuttgart: 42 erfolgreiche Abschlüsse

An der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau in Stuttgart bestanden insgesamt 42 Auszubildende ihre Prüfungen. 40 von ihnen schlossen ihre Ausbildung in der Müllerei ab, darunter fünf Frauen. Zwei weitere Absolventen – darunter eine Frau – kamen aus der Fachrichtung Agrarlager.

Auch in Stuttgart ehrte die Müllerei-Pensionskasse die Auszubildenden mit den besten schulischen Leistungen der vergangenen drei Jahre. Samuel Zimmer von den Vogtland BioMühlen in Plauen in Sachsen belegte den ersten Platz, gefolgt von Barbara Köpf von der Leitzach Mühle in Miesbach-Leitzach in Oberbayern und Bastian Thimm von der Raiffeisen Waren-Zentrale RWZ in Worms, Rheinland-Pfalz.

Samuel Zimmer war zugleich der beste Prüfling und erhielt zusätzlich einen Schulpreis für besonders gute Leistungen. Bei den Prüfungsbesten folgten Barbara Köpf auf Platz zwei und Benedikt Berghaus von der Hemelter Mühle Rheine auf Platz drei.

Zum Download:
VGMS-Pressemitteilung Freisprechung 2026