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Resistente Stärke

Produktkategorie:Stärke
Energie:2 kcal/g
Verpackungskennzeichnung:in der Zutatenliste: Fasterstoff, Ballaststoff

Produktportrait

Resistente Stärke ist eine Form der Stärke, die im Dünndarm nicht vollständig aufgespalten und aufgenommen wird. So ist auch ihre Bezeichnung entstanden: Resistente Stärke wird nicht vollständig verdaut, sie ist der Verdauung gegenüber resistent. Sie passiert den Dünndarm und wird dann erst im Dickdarm fermentiert. Aus diesem Grund wird sie den Ballaststoffen zugeordnet und mit einem Energiegehalt von 2 Kilokalorien pro Gramm angegeben.

Resistente Stärke verändert Aussehen, Geschmack oder Konsistenz von Lebensmitteln nicht.

Resistente Stärke kommt in stärkehaltigen pflanzlichen Lebensmitteln, z. B. in Bohnen/Gemüse, Früchten, z. B. Bananen, in Vollkorn und einigen gekochten und dann gekühlten Lebensmitteln, z. B. Kartoffeln und Reis, vor. Lange Kochzeiten oder Kochen bei höheren Temperaturen verringern den Anteil resistenter Stärke. So kann sich der Gehalt an resistenter Stärke in einem Lebensmittel verändern. Die in einer Banane enthaltene resistente Stärke verringert sich im Laufe des Reifeprozesses und wandelt sich in normale Stärke um.

Wo und wofür wird resistente Stärke eingesetzt?

Resistente Stärke wird am besten verdaut und verwertet, wenn sie in festen Lebensmitteln (und nicht in flüssigen), wenn sie als Teil einer Mahlzeit aufgenommen wird (und nicht isoliert) und wenn sie über einen gewissen längeren Zeitraum verzehrt wird.

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA)  empfiehlt für eine normale Darmfunktion bei Erwachsenen die tägliche Aufnahme von 25 Gramm Ballaststoffen. In wissenschaftlichen Studien zeigen sich Evidenzen, dass ein höherer Verzehr von Ballaststoffen bei Erwachsenen gesundheitsfördernd ist. Insulinsensitivität und Immunsystem werden verbessert, Blutzuckerspiegel reduziert, Appetit verringert und sie haben weitere Vorteile für das Verdauungssystem. Einer der Hauptgründe für die gesundheitsfördernde Wirkung von resistenter Stärke ist, dass sie nützlichen Bakterien im Darm als Nährboden dient und die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren, wie z. B. Butyrat, aktiviert.

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